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Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault
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Elektro-Autos (BEV) der Allianz Renault-Nissan (seit 1999) und Renault-Nissan-Mitsubishi (seit 2016).
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THEMA: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault
#797368
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 05.06.2024 13:23 - vor 1 Monat, 2 Wochen  
Nach 830 Kilometern in zwei Tagen komme ich erneut auf eine recht erfreuliche Langstrecken-Verbrauchsbilanz.


Hinfahrt



Rückfahrt




Ich kann natürlich nicht immer fotografieren, wenn ich gerne möchte, sondern muss eine günstige Gelegenheit dazu abwarten. In den beiden hier abgebildeten Teilstrecken ist daher einiges an Stadtverkehr am Anfang/Ende der Fahrten enthalten. Rechnerisch ergeben sich aus beiden Datensätzen 12,5 kWh/100 km über 784 km bei 69 km/h Schnitt. Die großen Unterschiede zwischen Hin- und Rückfahrt liegen an der Witterung, dem Anteil an Baustellen, Staus und vor allem dem Anteil der Stadtfahrten.





Hier noch ein Bild der Instrumentenanzeige auf dem kleinen Fahrerdisplay während der Fahrt. Einiges kann man im Stand nicht sehen und es hat lange gedauert, bis sich dazu eine günstige legale Gelegenheit ergeben, sprich meine Beifahrerin mitgespielt hat.

Diese Darstellung kann man sehr vielseitig einstellen und ich nutze alle gebotenen Möglichkeiten in Abhängigkeit davon, wo ich gerade unterwegs bin und ob mit/ohne Navi und mit welchem. Beispielsweise blende ich im Stadtverkehr so ziemlich alles aus bis auf die Geschwindigkeit. Auf langen Autobahnstrecken bevorzuge ich aber meist diese etwas ausführlichere Darstellung:





Hier schwimmt die MéganE per Radar-Tempomat mit dem Verkehr mit. Man dürfte 120 fahren und mein Auto 110, aber schneller als 94 gibt der Verkehr gerade nicht her. Auf "meinen" Autobahnen hier im Süden ist das nicht wirklich selten der Fall, was mitunter ärgerlich, aber natürlich günstig für den Verbrauch ist.

Ein Überholverbot wurde beschildert. Der aktive Spurhalteknecht läuft und hat den Straßenrand im Blick, erkennbar an den seitlichen grünen Linien. Die Darstellung der Fahrzeugumgebung ist ziemlich dürftig, das können Tesla und vor allem Nio erheblich besser. Der Abstand zum Auto vor uns wird in Stufe 3 von 4 gehalten, erkennbar an den waagerechten Markierungen. Der aktuelle Verbrauch (2,8) ändert sich natürlich ständig, entsprechend auch der Zeigerausschlag des rechten Instruments. Blendet man dessen Innenleben aus, erscheint unten eine digitale prozentuale Power/Rekuperationsanzeige in großen Zahlen.

"Perso" ist der aktive Fahrmodus, den ich nach meinem Wünschen zusammengestellt habe. 200 km bei 40% SOC sind für schätzungsweise 57 oder 58 nutzbare Kilowattstunden ein ziemlich guter und gar nicht mal unrealistischer Wert.

Die MéganE entpuppt sich im Sommer als äußerst genügsam und auf meiner Stammstrecke (385 km) brauche ich gar nicht laden. Auch auf den 420 km gestern war das mit 90 Prozent SOC bei Abfahrt nicht erforderlich, aber wir waren - wie eigentlich immer - unterwegs noch in Ruhe was essen. Dafür war dann der dort vorhandene 50 kW-Lader von EnBW schon wieder viel zu schnell, so dass ich noch vor dem Dessert absaften musste, um die Säule nicht unnötig zu blockieren.

Grüße, Egon
Egon
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#797425
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 06.06.2024 12:14 - vor 1 Monat, 2 Wochen  
Aus der zunächst angekündigten 3-stündigen eingeschränkten Verfügbarkeit des Renault-Servers wegen Wartungsarbeiten (am 4. Juni von 10 bis 13 Uhr) ist jetzt nach offizieller Sprachregung der 4. und 11. Juni geworden.

- forums.automobile-propre.com/topic/myren...-06-juin-2024-61548/

Wenn man aber genauer hinschaut, betrifft das auch den Zeitraum dazwischen! Das heißt, aus ursprünglich 3 Stunden wurden mal eben 8 Tage (!) ohne Remote-Zugriff auf das Fahrzeug aufgrund von IT-Gedöns. Dass es dazu keine offizielle Benachrichtigung für die Besitzer außerhalb Frankreichs gab., kommt noch hinzu. Und dass es bei 8 Tagen bleiben wird, glaube ich auch erst, nachdem wieder alles funktioniert.

Für so einen langen Ausfall - aus Sicht des Anwenders ist es ja nichts anderes - erwarte ich nach Abschluss der Arbeiten ein Feuerwerk an neuen Fernsteuer-Funktionen. Ein Button in der App, damit mir das Auto Frühstück macht und ans Bett bringt, fände ich zum Beispiel gut. Ich bin gespannt und werde berichten.

Grüße, Egon
Egon
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#798746
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 23.06.2024 10:30 - vor 4 Wochen  
Wie ist es eigentlich mit Softwareabstürzen - gibt es so etwas oder bei dir noch nicht passiert?
Gulfoss
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#798757
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 23.06.2024 11:48 - vor 4 Wochen  
Nicht wirklich. Das System läuft sehr stabil. Das heißt aber nicht, dass es hundertprozentig verlässlich ist - na, das wäre wohl zuviel verlangt.

So kann es durchaus passieren, dass sich eine einzelne App aufhängt. Nicht oft, aber kommt vor. Die kann man dann aber per Taskmanager gezielt abschießen und neu starten, ohne dass die Stabilität des Gesamtsystems beeinflusst wird.

Ein wiederkehrender Bug betrifft die Übertragung der Daten des aktuellen Audios (Logo und Titel) an das Fahrer-Display. Bei häufigem Wechsel innerhalb kurzer Zeit Bei Empfang eines Internet-Senders, der keine Logo-Information überträgt, wird diese manchmal beendet und bei aktiver Navigation auch die zusätzliche Übertragung der Navigationspfeile ans kleine Display. Das bleibt dann so bis zum nächsten Systemstart.

Obgleich so gut wie nie notwendig lässt sich das System auch insgesamt resetten. Das Wiederhochfahren dauert zehn bis zwölf Sekunden. Ein gesetzter "Autopilot" (ACC mit Spurhaltung) läuft ohne Unterbrechung weiter.

Grüße, Egon
Egon
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Letzte Änderung: 30.06.2024 00:49 von Egon.Grund: Text ergänzt.
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#798841
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 24.06.2024 18:25 - vor 3 Wochen, 6 Tagen  
Das eine App bei mir abstürzt kann gar nicht passieren, da die vorhandenen Apps geschlossen werden, wenn man sie minimiert und man sie komplett von vorne starten muss...

Ausnahme:


-Radio
-Navi
Gulfoss
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#799230
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 02:17 - vor 3 Wochen  
Egon schrieb im März 2024:
Was mich wesentlich mehr beschäftigt: Wie kann es sein, dass in einem Neuwagen ein Domlager bereits nach rund einem Jahr die Grätsche macht?
Die Frage war seither noch offen, erst jetzt ist sie beantwortet: Gar nicht. Das Domlager war nicht defekt.

Blicken wir ein paar Monate zurück: Schon wenige Tage nach der Diagnose durch die Vertragswerkstatt treffen die erforderlichen Ersatzteile ein - mit Ausnahme eines speziellen Befestigungselements. Dieses aber kommt und kommt aus Frankreich nicht bei.

Nach drei Monaten (!) ergebnisloser Warterei schlage ich gegenüber dem Autohaus einen etwas weniger verständnisvollen Ton an. Vermutlich - dazu wird es niemals eine offizielle Aussage geben - hat man sich daraufhin das ausstehende Teil irgendwo entliehen. Vielleicht aus einem Neufahrzeug, vielleicht auf anderem Weg; ich will es gar nicht so genau wissen.

Hauptsache mein Auto ist wieder OK, denke ich. Und siehe da: Mit einem neuen Domlager, neuen Federn und neuen Bälgen auf den vorderen Federbeinen... knackt es noch immer genauso wie zuvor.

Ich reklamiere umgehend. Der Werkstattchef verweist mich glaubhaft auf einen Hof voller Fahrzeuge mit weit ernsteren Problemen und bittet mich sehr freundlich, sich erst nach seinem bevorstehenden Urlaub um mein Schönheitsfehler-Wehwechen kümmern zu dürfen. Ich stimme gerne zu, schließlich hat sich der Mann zuvor in meinem Sinne lang gemacht und ist zudem sehr sicher, dass es nichts Ernstes ist. Ich wünsche ihm also einen schönen Urlaub und fahre einstweilen unrepariert vom Hof.

Am nächsten Tag bei einer Fahrt mit offenen Fenstern höre ich ein blechernes Scheppern beim Überfahren von Unebenheiten. Innen kaum zu hören, außen umso lauter und wenigstens gut reproduzierbar. Also wieder in die Werkstatt, mir wäre sonst ja auch total langweilig. Dem Meister geht es genauso, er blickt mir etwas weniger fröhlich entgegen. Trotzdem ist er wie immer hilfsbereit, wir setzen uns zusammen ins Auto, fahren ein paar Meter, es scheppert laut. Der Mann ist sichtlich konsterniert.

Die Schlüssel eines neuen Ersatzfahrzeug werden mir zwecks Nachbesserung der versuchten Reparatur ausgehändigt. Erst zwei Tage später bekomme ich mein Auto mit folgender Diagnose zurück: Beim Einbau des neuen Domlagers wurden standardmäßig auch beide vordere Federn ausgetauscht. Dabei wurde vorne rechts ein schützendes Blechteil nicht exakt ausgerichtet, so dass es zeitweise angelegen und in Resonanz geraten ist. Er hat für mich sogar ein anschauliches Video davon gemacht und sich dafür entschuldigt.

Mit soweit wieder angenehmem Auto (abgesehen vom noch immer vorhandenen gelegentlichen Knacken vorne links) geht es auf eine meiner üblichen 1000-Kilometer-Touren. Auf der Autobahn gewohnt lautlos unterwegs erfreut mich die MéganE am Zwischenziel angekommen mit völlig neuartigen lauten Poltergeräuschen irgendwo von vorne unten, akustisch schwer zu lokalisieren. Es klingt wie eine starke verspannte Feder, die sich beim langsamen Fahren, Einlenken, Einparken von Zeit zu Zeit schlagartig entspannt und dabei irgendwo mit dumpfem Dröhnen anschlägt.

Die Ader an meinem Hals schwillt nun doch leicht an. Ich bin im Großen und Ganzen ein eher verständnisvoller Typ, aber irgendwann muss halt auch mal gut sein. Das gilt für gallische Wunderautos wie für alles andere.

Die Rückfahrt am übernächsten Tag verläuft ereignislos, denn auf der Autobahn ist ja Ruhe. Am Ziel angekommen aber wieder das gleiche: KLONG. Also am nächsten Morgen zur freundlichen Renault-Werkstatt, die freilich lieber jemand anderen gesehen hätte. Ich kann es dem Werkstattmeister nicht verdenken, bin aber nicht schuld.

Kurze Probefahrt, der Mann staunt erneut und bestätigt sofort "ein massives Geräusch; Auto da lassen". Er händigt mir unbürokratisch ein weiteres Ersatzauto aus. An dieser Stelle zu erwähnen: Diese ganzen Ersatzfahrzeuge bekommt er von Renault im Rahmen der Werksgarantie nicht bezahlt. Es sei denn, ein nicht fahrbereites Fahrzeug wird eingeschleppt und selbst dann nur für wenige Tage. Alles andere darf eine Vertragswerkstatt aus eigener Tasche zahlen.

Trotzdem darf ich in diesem Autohaus sogar Wünsche hinsichtlich des Modells und seiner Antriebsart äußern. Das ist schon ein toller Service und weit weg von selbstverständlich! Zu meiner Entscheidung, mein Auto ausgerechnet in diesem Renault-Autohaus gekauft zu haben, kann ich mich zum wiederholten Male nur beglückwünschen. Noch schöner wäre allerdings, das Autohaus nur von außen sehen zu müssen.

Drei Tage später hole ich meine MéganE wieder ab, diesmal (angeblich/wahrscheinlich) repariert. Ich will davon ausgehen, dass nicht nach weiteren 500 Kilometern wieder etwas knackt oder klongt und das scheint auch so zu sein.

Jetzt weiß ich, dass das Knacken eine ganz andere Ursache hatte; das mit dem Domlager also eine Fehldiagnose war. Es war das Ankerblech vorne links, dessen Verschraubungen nicht mit dem erforderlichen Drehmoment angezogen wurden. Wann und von wem lässt sich nicht feststellen.

Nun herrscht also endlich wieder Ruhe, was sehr erfreulich ist. Ich darf aber bitte festhalten: Zwischen dem Melden des Geräuschs im Renault-Autohaus und dessen Beseitigung lagen

  • 14 Wochen Wartezeit / 7.500 Kilometer
  • 3 Werkstattaufenthalte von jeweils 2 und 3 Tagen Dauer, insgesamt waren es 7 Tage
  • 2 Nachbesserungen derselben Reparatur
  • 8 Fahrten in die Werkstatt
  • 1 Fehldiagnose
  • 2 x Vermessung und Einstellung des Fahrwerks (nach Arbeiten in diesem Bereich oligatorisch)
  • 3 Ersatzfahrzeuge (alle kostenfrei und elektrisch oder hybrid)
  • ein nervlich angeschlagener, spätestens jetzt urlaubsreifer Werkstattmeister
  • eine Reparatur, die überhaupt nur möglich war, weil eben jener ein ausgesprochen lösungsorientierter Mensch ist und sich ins Zeug gelegt hat

Über das Auto lasse ich nach wie vor nichts kommen. Das Modell Megane E-Tech mit dem 60 kWh-Akku und dem großen Infotainment-/Assistenzsysteme-Paket kann ich weiterhin nur wärmstens empfehlen. Renault hat ein überragend gutes E-Auto auf die Beine gestellt, das zumindest in meinem automobilen Alltag in fast allen relevanten Eigenschaften (Fahrgefühl, Verbrauch, Raumnutzung, Kofferraum, Infotainment, Assistenzsysteme, Innenraumqualität) dem größten Teil des Mitbewerbs deutlich, teils sogar sehr deutlich überlegen ist. Wer mich kennt weiß, dass ich mit solchen Superlativen zurückhaltend bin.

Ebenso muss ich aber feststellen, dass die Ersatzteilversorgung von Renault Deutschland katastrophal schlecht ist. Daher kann ich niemanden dem Kauf eines Autos dieser Marke guten Gewissens empfehlen. Wenn ich meines wegen sich ändernder familiärer Anforderungen verkaufen und hier im Forum anbiete werde, weise ich darauf sehr deutlich hin. Die Unfähigkeit von Renault, Ersatzteile in akzeptabler Zeit zu liefern, ist ein großer Schwachpunkt.

Das gilt genauso für alle anderen Marken, deren Ersatzteilversorgung nur auf dem Papier und nicht wirklich sichergestellt ist. Irgendwann braucht jedes Fahrzeug Ersatzteile und nicht jede Werkstatt ist dann bereit, eigeninitiativ unorthodoxe Lösungen zu finden.

Grüße, Egon
Egon
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#799237
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 08:12 - vor 3 Wochen  
Egon , Geräusche an der VA finden ist immer eine sehr undankbare Aufgabe !
Aber das ein Ankerblech die verursacht glaube ich nicht .
Das hat bei einer Scheibenbremse nur Spritzschutzaufgaben.
Das Knacken verursachen meistens Schrauben am Federbein , Querlenkerkugelköpfe ( aufgenietet/ verschraubt ),Querlenkerlager , Federbein Axiallager und Koppelstangen .
In deinem Fall , mit dem Knacken beim Lenkeinschlag , nach der Rep.,tippe ich auf ein festes Axiallager am Federbein . Da wurde bestimmt eine Distanzscheibe bei der Rep. vergessen .

Am besten sind keine Geräusche!
Ich suche sie selber und lasse möglichst keinen an unser Auto.
Gruß Heinz !
heinz die speiche
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#799257
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 11:15 - vor 3 Wochen  
heinz die speiche schrieb:
Aber das ein Ankerblech die verursacht glaube ich nicht .
Es waren ja drei verschiedene Geräusche. Ein sich bewegendes, weil nicht korrekt befestigtes Ankerblech ließe sich nach meinem Verständnis einem der drei vielleicht zuordnen. Die beiden anderen hatten aber sicher andere Ursachen.

Meine ausführliche Beschreibung oben lässt sich so zusammenfassen:

Geräusch A: leises Knacken vorne links
Geräusch B: lautes Scheppern vorne rechts
Geräusch C: KLONG vorne rechts

Fehldiagnose Domlager
Reparatur -> A noch da, B kommt hinzu
Nachbesserung -> A noch da, B wieder weg, C kommt hinzu
Nachbesserung -> A und C weg, endlich Ruhe

Knacken beim Lenkeinschlag , nach der Rep.,tippe ich auf ein festes Axiallager am Federbein . Da wurde bestimmt eine Distanzscheibe bei der Rep. vergessen .
Yepp. Das war das KLONG. Für dieses Geräusch wurde mir keine Ursache genannt. Es war weg, nachdem das halbe vordere Fahrwerk wegen des Knackens nochmals zerlegt und nach Herstellervorgabe wieder zusammengebaut wurde. Soll heißen: Du liegst mit Deiner Ferndiagnose wahrscheinlich ganz richtig.

Geräusche an der VA finden ist immer eine sehr undankbare Aufgabe
Zweifellos. Ich hatte ja Glück im Unglück: Den Werkstattmeister halte ich für kompetent und der Fall hat seinen persönlichen Ehrgeiz geweckt. Er hat sich der Sache selbst angenommen, nachdem die erste Diagnose falsch und die beiden Versuche seiner Mitarbeiter fehlgeschlagen sind.

Der Mann ist dort schon seit Jahrzehnten und kennt sich nicht nur mit den technischen und logistischen Eigenheiten der Marke, sondern auch mit dem Selbstverständnis und Verhalten der Mitarbeiter des Importeurs und dessen Ansprechpartnern in Frankreich aus. Das ist nicht unbedingt eine gegenseitige Liebesbeziehung, um es vorsichtig zu formulieren. Jemand, der das weiß und aufgrund seiner Erfahrung zielführend im Kundensinn agiert, ist nicht mit Geld zu bezahlen.

Ich suche sie selber und lasse möglichst keinen an unser Auto.
Für nicht-offensichtliche Fahrwerksangelegenheiten reichen meine technischen Kenntnisse und die Werkstatt-Ausstattung leider nicht und so lange die Werksgarantie greift, lege ich mich nicht unter ein Auto. Aber ich verstehe Dich gut.

Grüße, Egon
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#799275
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 12:28 - vor 3 Wochen  
Seinerzeit , beim Corsa E , habe ich meine Beanstandungen ( Passgenauigkeit d. Karosserie und Geräusche) selber instandgesetzt und die Werkstatt per E Mai mit Photos informiert .
Der Werkstattchef des Familienbetriebes war darüber nicht böse.
Wir haben weiterhin ein gutes Verhältnis. Familienunternehmen eben.

Aber jetzt bin ich bei KIA . Ist zwar auch ein kleines Unternehmen im Privatbesitz, aber mal sehen wie es läuft.
Trotzdem habe ich meine Beanstandungen ( Passgenauigkeit Heckklappe und Beifahrertür selbst hergerichtet .
Alles Andere ist an dem Auto perfekt.
Gruß Heinz !
heinz die speiche
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#799279
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 12:51 - vor 3 Wochen  
"Meine ausführliche Beschreibung..."

Und die Moral von der Geschicht' - beachte ein leises Knacken nicht.

Was umso leichter fällt, je schlechter man hört.
Smoothie
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#799286
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 13:32 - vor 3 Wochen  
Ich habe mich selbst schon oft gefragt, ob ich zu sensibel oder zu kritisch bin. In meinem automobilen Leben habe ich bereits zwei Neuwagen-Kaufverträge (Lexus GS-450h, Toyota Prius Plus) wegen eigentlich nicht allzu dramatischer Defekte erfolgreich rückabgewickelt; bis 2002 nannte man das juristisch "Wandelung".

Vielleicht bin ich tatsächlich etwas zu anspruchsvoll; jedenfalls verstehe ich an dieser Stelle keinen Spaß.

Was die MéganE angeht: Das ist eine Super-Maschine, deren Kauf ich keine Sekunde bereue. Außer diesen zeitgeistig blödsinnig kleinen Fensterflächen passt praktisch alles, für mich ist die Kiste das E-Auto der Wahl. Das will und werde ich mir sicher nicht von kleinen Wehwechen und einer nervigen Ersatzteil-Logistik versauen lassen.

Grüße, Egon
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#799289
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 14:04 - vor 3 Wochen  
Und ich denke auch , dass Autos mit 50 oder 60 Tsd. Euro Listenpreis ohne Fehler/Geräusche sein sollten !!
Und ja , ich höre das Gras wachsen und die Spaltmasse sollten 95%tig sein .
Das verlange ich für mein sauer verdientes Rentengeld. Heinz !
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#799291
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 14:24 - vor 3 Wochen  
Heinz, da haben wir etwas gemeinsam.


Nach dieser eher unerfreulichen Episode wird der nächste Beitrag wieder etwas mehr Begeisterung ausstrahlen und sich erneut um das Infotainment drehen. Da gibt es nämlich etwas neues: ABRP v5 steht jetzt in einer AAOS-Version auch für die Renaults sowie den Volvo EX-30 zur Verfügung! Bislang war das nur für Volvos noble Polestars der Fall.

- abetterrouteplanner.com/

Das ist dann nach Maps und Waze das dritte Navi, das direkt auf der Maschine laufen wird. Es hat als AAOS-Installation direkten Zugriff auf die Fahrzeugdaten sowie die Internet-Anbindung des Autos, nutzt den riesigen Bildschirm komplett aus und überträgt Navi-Anweisungen an das Fahrerdisplay.

Jetzt darf man sich natürlich völlig zurecht fragen: Wozu braucht es drei Navis im Auto? Die braucht es natürlich nicht. Mit der nativen Elektroauto-Version von Google Maps alleine kommt man prima aus. Das ist und bleibt mit Abstand das beste Navi, das ich je in einem Auto hatte.

Waze und ABRP sind nette Zugaben und setzen dabei völlig andere Schwerpunkte. Waze ist ein interaktives System, das von ständigen Meldungen der Nutzer über Verkehrsstörungen aller Art lebt und sogar die Interaktion mit anderen Wazern erlaubt:





ABRP ist hingegen ein sehr fein tarierbares System, dessen Fokus auf der exakten Berechnung des Stromverbrauchs und dem zielgenauen Nachladen unter Beachtung präziser Vorgaben des Fahrers liegt. Dazu berücksichtigt es nicht nur - wie Maps - sämtliche verfügbaren Umgebungsparameter, sondern vor allem die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Fahrzeugs, mit dem gefahren wird.

Sehr schön und spannend finde ich nicht nur die unterschiedlichen Funktionalitäten, sondern auch die vielseitigen Sprachausgaben und Kartendarstellungen der unterschiedlichen Systeme auf beiden Displays. Ich werde davon gelegentlich Bilder machen und hier einstellen, damit man versteht, von was ich schreibe.

Einen ersten oberflächlichen Eindruck des AAOS-ABRP bekommt man ab hier:

- forums.automobile-propre.com/topic/abrp-...ents#comment-1585961 (Französisch)

Grüße, Egon
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#799294
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 30.06.2024 14:39 - vor 3 Wochen  
Egon schrieb:
Ich hatte ja Glück im Unglück: Den Werkstattmeister halte ich für kompetent und der Fall hat seinen persönlichen Ehrgeiz geweckt. Er hat sich der Sache selbst angenommen, nachdem die erste Diagnose falsch und die beiden Versuche seiner Mitarbeiter fehlgeschlagen sind.
Ich beneide dich. Seit geraumer Zeit habe ich im Ioniq vorn rechts (mal stärker, mal weniger) ein Klackern vor allem beim Rekuperieren, wenn das Auto ein paar Minuten stand. Nach vielleicht 200m Fahrt ist es nicht mehr wahrnehmbar. Vor anderthalb Jahren der Werkstatt gemeldet. Der Meister setzt sich rein, fährt recht zügig - "da klackert nichts". Vor ein paar Wochen war es das Geräusch wieder stärker. Ich endlich ein Händi auf den Motorblock geklebt, aufgenommen und an den Händler geschickt - "ja, ist gut zu hören". Beim Werkstatttermin fahren die XXX wieder sinnlos außerorts rum - "da klackert nichts".
bgl-tom
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#799716
Aw: Die rote Mégane, Egons Elektro-Renault 05.07.2024 11:10 - vor 2 Wochen, 2 Tagen  
Dass jemand sein Auto vorführt, weil er Geräusche hört, ist Werkstattalltag. Allerdings muss das Werkstattpersonal auch hören wollen und der Wille dazu kann abnehmen, wenn die Werkstatt sowieso schon ausgelastet ist. Ich habe also Glück, weil der zuständige Mitarbeiter in meiner Renault-Vertragswerkstatt von der alten Schule ist, seine Kunden immer ernst nimmt und ihnen helfen möchte.

Leider ist das so gar nicht selbstverständlich. Auch ich habe in anderen Werkstätten schon anderes erlebt: Unwillen, Abwimmeln, Hilflosigkeit und regelmäßig die fehlende Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Hersteller bei Arbeiten im Rahmen der Werksgarantie. Es ist dann einfacher zu sagen, man höre nichts oder es handele sich um ein normales Betriebsgeräusch. Ist es zudem nicht beliebig reproduzierbar ("Vorführeffekt"), wird es aus Sicht des Besitzers arg schwierig.

Ist man sicher, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um ein normales Geräusch handelt, hilft dann nur konsequente Hartnäckigkeit und das Einholen einer Zweitmeinung.

Grüße, Egon
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