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Haben wir eine Medienkrise?
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THEMA: Haben wir eine Medienkrise?
#705051
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 09:17 - vor 3 Monaten, 4 Wochen  
Ich hab mir den Artikel angesehen und es geht im Kern um den Protest gegen eine Impfpflicht (?) für Fernfahrer, die zwischen Kanada und den USA pendeln. Inwiefern das für uns in Deutschland relevante Nachrichten sein sollen, erschließt sich mir nicht wirklich.

Aber wer suchet...
www.arte.tv/de/afp/neuigkeiten/lkw-fahre...n-corona-impfpflicht

www.eurotransport.de/artikel/impfpflicht...mexiko-11198919.html

www.stern.de/news/lkw-fahrer-in-kanada-p...licht--31563952.html

Timo
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#705052
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 09:18 - vor 3 Monaten, 4 Wochen  
Die Frage ist doch eher, welchen Einfluss kanadische Trucker auf das Leben in Deutschland haben. In meinen Augen exakt Null...

Ich wage stark zu bezweifeln, dass in Kanada zB über die Treckerkorsos in Deutschland berichtet wurde.

Hier wird wieder ein Problem herbeifantasiert, was keins ist.
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#705055
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 09:30 - vor 3 Monaten, 4 Wochen  
Ich möchte gerne selbst entscheiden, was mich interessiert und was nicht. Das setzt allerdings voraus, dass ich auch davon erfahre. Der "Einfluss auf das Leben in Deutschland" war noch nie zentrales Kriterium oder gar Grundvoraussetzung für eine Berichterstattung, und das bleibt hoffentlich auch so.

Grüße, Egon
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#705061
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 09:37 - vor 3 Monaten, 4 Wochen  
Egon schrieb:
So habe ich Gulfoss' Beitrag nicht verstanden. Ich wollte auch nicht Gulfoss kritisieren. Mir ging es darum, dass es keine gute Idee ist, hier in D über Dinge zu berichten, die recht wenig mit der Transportlage in der EU zu tun haben, die aber dazu taugen können, die Stimmung hier weiter aufzuheizen.

Wir haben genügend eigenen Diskussionsbedarf hierzulande, zum Teil natürlich auch vollkommen berechtigte Kritik, wie man hierzulande mit der Pandemie umgeht.

eppf
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#705082
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 10:16 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Darum geht es ja. Wenn ich Interesse an einem Thema habe will ich Nachrichten möglichst in hoher Qualität und von allen seiten beleuchtet haben. Für alles findet sich eine Quelle. Natürlich können die ÖR nur die für uns relevanten Nachrichten kommunizieren.


Ich habe die Erfahrung gemacht die Deutschen Medien sind alle gleichgeschaltet. Nur zu sehr wenigen Themen lasen sich unterschiedliche Meinungen lesen. Gerade die ÖR werden ihrem Auftrag nicht mehr gerecht. Es ist immer wieder erstaunlich wie wenig Hintergrund Informationen mitgeteilt werden. Journalistische Arbeit? Fehlanzeige. Oberflächlich.

Erst wenn man in das Thema eintaucht, Ausländische Quellen dazu zieht. Vielleicht mit den Menschen vor Ort spricht. Dann ergibt sich eine sehr differenziertes Bild. Wieso muss ich so etwas selber Machen? Es ist Aufgabe der Presse. Es entsteht ehr das Gefühl das die Medien Politische gesteuert werden. Der Menge muss eine Meinung mitgeteilt werden. Oft vorbei an den Physikalischen Gesetzen oder anderen Tatsachen.
anap4an
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#705089
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 10:34 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Kleine Anfrage der Linksfraktion:
»13. Wie viele Influencer und Prominente hat die Bundesregierung zur Unterstützung der Informations- und Aufklärungskampagnen zur CoronaSchutzimpfung angefragt, und bei wie vielen ist es zu einer Beauftragung gekommen?
14. Wie hoch war jeweils die durchschnittliche und die höchste Vergütung für Influencer und Prominente im Zusammenhang mit Informations- und Aufklärungskampagnen zur Corona-Schutzimpfung?«


Antwort Drucksache 20/248, 12-01-2022:
Werbung und Kommunikation zur Impfkampagne der Bundesregierung
»… Für die Informations- und Aufklärungsarbeit zur Bekämpfung des Coronavirus und für die Corona-Schutzimpfung standen im Haushaltsjahr 2021 Mittel in Höhe von 295.361.640,00 Euro (295.000.000,00 Euro im Einzelplan 15 sowie 361.640,00 Euro im Einzelplan 04) zur Verfügung. Die Gesamtsumme der geleisteten Ausgaben beträgt 286.096.965,93 Euro (Stand: 31. Dezember 2021)… Überschlägig ist… davon auszugehen, dass rund 90 bis 95 Prozent der geleisteten Ausgaben für die Informations- und Aufklärungsarbeit zur Corona-Schutzimpfung eingesetzt wurden…«

dserver.bundestag.de/btd/20/004/2000403.pdf

(Auf Seite 8 der PDF werden die "Angaben zu den bisherigen Ausgaben" in einer Tabelle kurz + übersichtlich dargestellt)
jotwe
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#705099
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 11:08 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
anap4an schrieb:
Ich habe die Erfahrung gemacht die Deutschen Medien sind alle gleichgeschaltet. Gerade die ÖR werden ihrem Auftrag nicht mehr gerecht.Das kann aber auch sehr täuschen.

Wenn man die ganze Bandbreite bis hin zu den Flacherdlern und Chip-Impfern mit einbezieht, dann spielen sich die Beiträge des ÖR naturgemäß in einem vergleichsweise begrenzten Bereich ab. Wenn auch noch die flache Erde als gültige Meinung angesehen werden muss, dann liegen selbst Union und Linke so nah zusammen, dass man ohne reinzoomen keinen Unterschied mehr erkennt.

Es so hinzustellen, im ÖR gäbe es nur noch quasi eine Einheitsmeinung, das kann ich gar nicht nachvollziehen. Man sollte halt den vollkommen dubiosen Schwachsinn, denn es wie gesagt innerhalb der ganzen Bandbreite gibt, vorher beiseite legen, dann findet man in der dabei verbleibenden Bandbreite auch im ÖR noch eine nennenswerte Differenzierung.

Du wirst doch hoffentlich nicht behaupten, dass z.B. Report München und Monitor auf derselben politischen Welle schwimmen?

Verkenne auch einen Sachverhalt nicht, Tatsachen haben eine äußerst geringe Interpretationsbandbreite und damit ist schon ein großer Teil des "Einheitsbreis" erklärt. Dass man hier einheitlich von dubiosen Verschwörungstheorien Abstand nimmt, sollte man jedenfalls keinesfalls als Gleichschaltung betrachten.

Also ich bin dem ÖR dankbar, wenn er einheitlich den häufig geäußerten Meinungen entgegentritt, Deutschland habe sich zwischenzeitlich zu einer Diktatur gewandelt. Da haben manche Leute die Bedeutung dieser Vokabel nicht im Ansatz realisiert.

eppf
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#705101
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 11:18 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
anap4an schrieb:
Ich habe die Erfahrung gemacht die Deutschen Medien sind alle gleichgeschaltet. Nur zu sehr wenigen Themen lasen sich unterschiedliche Meinungen lesen.
Wenn du Nachrichten oder vergleichbare Artikel konsumierst, möchtest du dann das Ergebnis journalistischer Arbeit serviert bekommen, oder genügen dir "Meinungen"? Um eine Meinung, also die rein subjektive Einschätzung einer Situation, zu hören, kann ich auch jemanden in der Warteschlange beim Aldi anquatschen.

Timo
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#705107
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 11:43 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
@Timico: Deinem letzten Satz möchte ich dann aber schon widersprechen!

Wenn du nämlich eine zufällige Person nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Thema fragst, mit dem sich die Person bisher noch nicht eingehender befasst hat, ist es relativ wahrscheinlich, dass du nicht mal eine vollständige Meinung dieser Person bekommst. Woher auch, mangels Beschäftigung mit dem Thema.

In so einem Fall bekommst du entweder ein "keine Ahnung" zurück oder eine spontan zusammengebastelte Meinung, die sich auf bruchstückhaften Wortfetzen stützt, die die Person kürzlich aufgeschnappt hat.

Bisweilen bekommt man selbigen Eindruck auch bei der einen oder anderen "Nachrichten"-Plattform wie reitschuster.de oder aus diversen Telegram-Kanälen. Da scheint die Meinungsbildung ähnlich spontan ohne tiefere Beschäftigung mit der Materie von statten zu gehen
marratj
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#705108
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 11:45 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Kann mir bitte jemand folgenden Sachverhalt aufklären. Brennt mir schon ewig auf der Zunge, trau mich aber bisher nicht zu fragen . Was ich schon immer wissen wollte:

Im Radio etc. hört man regelmäßig: Politiker XY sagte der "Funke Mediengruppe" oder ..."dem Redaktionsnetzwerk Deutschland"...

Wie stelle ich mir das vor? Wer sind die genannten und wie sagt ein Mensch ihenen was? Per e-mail? oder in die Mikrofone? Und warum sehr oft nur ihnen? Klingt für mich ein wenig wie "Haus&Hof Zeitung"

Danke...

Nachtrag: Hier wieder ein Beispiel:
www.spiegel.de/ausland/ukraine-krise-usa...83-95ce-d279bf3e40f1

Baerbock wies die Forderungen Moskaus als grundlos zurück. Ein Nato-Beitritt der Ukraine stehe derzeit nicht zur Debatte, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe ...
cirr_s
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Letzte Änderung: 28.01.2022 11:48 von cirr_s.
BERLIN! Stoppe die Euro und Dollar Exporte nach Russland (für Gas und Öl) !!!
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#705116
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 12:39 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
marratj schrieb:
@Timico: Deinem letzten Satz möchte ich dann aber schon widersprechen! Ich bin mit dem Satz auch nicht so richtig glücklich.

Allerdings kann ich den Beweggrund dahinter verstehen. Wenn etwas objektiv recherchiert werden kann, dann kann und darf es nicht verwundern, wenn verschiedene seriöse Nachrichtenportale zu ein und demselben Ergebnis kommen.

Manche Leute scheinen wirklich zu erwarten, dass es auch bei unanfechtbaren Tatsachen mehrere Meinungen geben muss, andernfalls vermutet man eine Gleichschaltung. Dies häufig alleine dadurch begründet, weil es nicht ins eigene Weltbild passt, bzw. weil etwas nicht sein kann, was nicht sein darf.

Gerade Themen wie der Klimawandel sind hier häufig betroffen. Es ist ein Trauerspiel, dass es immer noch so viele Leute gibt, welche den eindeutig belegten Einfluss von CO2 glattweg verleugnen, nicht zuletzt deshalb, weil gewisse "schiefe" Nachrichtenportale hier nach wie vor Zweifel streuen.

eppf
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#705121
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 13:30 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Ich hab den Satz bewusst überspitzt formuliert. Andererseits hat man auch hier im Forum schon gelesen, daß "Meinungen" von Freunden und Bekannten auf eine Stufe (oder gar höher?) mit den fundierten Aussagen von anerkannten Fachleuten gestellt werden. Von daher ist meine Aussage leider gar nicht so weit weg von der Realität.

Timo
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#705131
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 14:54 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Das fängt doch schon im kleinen an. Vorhin vor der Grundschule meiner Tochter, Mutter ihrer Klassenkameradin parkt mit ihrem BMW schön breit auf dem Gehweg. Auf meinen Hinweis hin, dass Gehwegparken verboten ist (zumal um Umkreis von 50m genug echte Parkplätze zu finden sind) ist eine riesige Diskussion entbrannt.

Eines ihrer Argumente war, dass dort ja gar kein Halteverbotsschild steht und man deswegen da ja sehr wohl parken darf. Ich habe ihr dann erklärt, dass die StVO vorsieht, dass am Fahrbahnrand zu parken ist und dementsprechend das Parken auf dem Gehweg verboten ist. Ganz einfach nachprüfbare Sache, aber anstatt sich den Fakten zu beugen, blieb sie in ihrer Meinung standhaft. Und ob ich wohl nicht besseres zu tun hätte, als nachts auf dem StVO-Buch zu schlafen... eigentlich hätte die gute Frau das auch mal in der Fahrschule selber lernen sollen.

Das schlimme ist, ihre Tochter ist bei meiner in der Klasse, das wird sicher noch ein Spaß...


Und ja: ich weiß, dass ich auf meinem Profilbild selbst auf dem Gehweg geparkt habe. Ich habe mittlerweile eingesehen, dass das Mist ist und mache das daher auch seit einiger Zeit nicht mehr, da bin ich konsequent.
marratj
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Letzte Änderung: 28.01.2022 14:57 von marratj.

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#705198
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 28.01.2022 22:56 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Ich finde schon auch, dass die Berichterstattung zu Corona - auch zu vielen andern Themen - im ÖRR nicht sehr ausgewogen ist. Es mag sein, dass die Informationen oft von Nachrichtenagenturen stammen und deshalb einander gleichen. Trotzdem hätte ich mir schon oft etwas mehr Ausgewogenheit gewünscht. Es wurde oft eine Eindeutigkeit suggeriert, die es so nicht gab. Natürlich geht die Bandbreite bis zu den Flacherdlern. Aber das kommt dann so rüber, als gäbe es dazwischen keine Graustufen. Man bestimmt gewissermaßen den Diskurs in dem man bestimmt Informationen einfach weglässt. Und ich denke schon, dass das sehr bewusst geschieht.

Türlich ist da auch die Info interessant, dass Trucker In Canada und mittlerweile (in kleinerem Maßstab) auch Italien gegen eine Impfpflichtig aufbegehren. Ich bin auch gegen eine Impfpflicht und finde es erhellend, dass man langsam sieht, dass Gesellschaften rote Linien zieht und das friedliche, so hoffe ich
Fischmac
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#705208
Aw: Haben wir eine Medienkrise? 29.01.2022 02:31 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Egon schrieb:
Ich möchte gerne selbst entscheiden, was mich interessiert und was nicht. Das setzt allerdings voraus, dass ich auch davon erfahre. ...
Na dann mal viel Spaß
Ich weiß, dass du gerne und viel liest (und auch hier postest), aber wenn du von Nordpol bis Antarktis und einmal rund um den Globus jede Information geliefert bekommen möchtest, wird das ein hartes Stück Arbeit.
... ganz zu schweigen von selbstreferentiellen Informationen wie "Es ist ABC passiert", "Die New York Times berichtete über ABC", "RT berichtete NICHT darüber, dass die New York Times über ABC berichtete", ... bis hin zu "Egon liest im Spiegel, dass RT nicht darüber berichtete, ...".
Dagegen sind die pro Sekunde hochgeladenen Stunden an Youtube-Videos Killefit.

Zu journalistischer Aufgabe gehören auch Fokussierung (= das Ausblenden als weniger relevant eingeschätzter Information) und auch eine "Einordnung".
... und ja: In diesen Prozess geht auch das (tatsächliche oder vermutete) Interesse der Mehrheit mit ein (oft auch "Marktmacht" genannt.

Gruß

PMueller


P.S.: "Der Unterdrücker" ist üblicherweise nicht "der Böse xyz", sondern die lieben Mitbürger, die einfach anders denken als man selbst.

Wer den Unterschied nicht sehen will (und die z.B. Vokabel "gleichgeschaltet" verwendet), kann ja Spaßeshalber mal hierzulande ein Pamphlet seiner Meinung auf der Straße verteilen und zum Vergleich dann in China.
PMueller
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