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Ford Mustang Mach-E
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Elektro-Fahrzeuge von Ford
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THEMA: Ford Mustang Mach-E
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#718961
Aw: Ford Mustang Mach-E 28.04.2022 14:12 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Wieso, die netto nutzbare Akkugröße beim Mustang mit großer Batterie lagen in der Vergangenheit bei 88 kWh, neue Modelle werden mit 91 kWh ausgeliefert. Es wird vermutet, dass bei den alten ein Firmwareupdate reicht, da die Brutto-Kapazität von 98 kWh gleich geblieben ist. So mein Stand von vor ca. 40 Wochen, als ich mich noch intensiv mit dem Mustang auseinander gesetzt habe.

Die Probleme beim Kia mit der Heizung in Verbindung mit der Wärmepumpe sind doch inzwischen gelöst und betrafen auch nur einen kleinen Teil der Autos. Bei einigen hat ein Firmwareupdate geholfen, bei einigen wenigen musste der Inverter ausgetauscht werden (was auch immer da in Verbindung mit der Wärmepumpe schief gelaufen ist). Das Thema ist meines Wissens aber erledigt, oder gibt es neuere Ereknntnisse?

Ob einem die Wärmepumpe einen Aufpreis Wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Schön, dass einem beim EV6 die Wahl gelassen wird, was mir beim Mustang eben fehlt.
Fischer
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#718967
Aw: Ford Mustang Mach-E 28.04.2022 15:40 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Das Update steht für alte, wie auch neue Modelle auf 91kWh zur Verfügung.

Dennoch wurde der WLTP Test mit 88kWh gemacht.

Punkte die für mich klar gegen den Kia EV6 sprechen, die auch vermutlich erst mit dem neuen Nvidia System und dem Facelift verbessert werden.

- kein aktives Thermalmanagement bezüglich der Akkuheizung vor dem Laden.
- kein aktives Routenplanen inklusive Ladesäulen.
- es gibt keinen Kia EV6 der sparsamer ist als ein Mustang RWD ER und entsprechend gibt es auch keinen Kia, der meiner Meinung nach so erheblich effizienter ist, wie hier propagiert wird.
Selbst der Kia EV6 GT verbraucht 10% mehr als der Mustang Mach E GT und das bei erheblich weniger Drehmoment.
- weniger Puffer vom brutto zu netto, was meiner Meinung nach auf die Langlebigkeit drückt.

Dafür gibts auch Nachteile beim Mustang
- keine Dachlast
- nur 750kg Anhängelast
- kein Vehicle to Load

Soll jeder selbst seine Prioritäten setzen
Knuddel1987
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Letzte Änderung: 28.04.2022 16:07 von Knuddel1987.
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#718976
Aw: Ford Mustang Mach-E 28.04.2022 18:27 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Ich bin sowohl Ford Mach E als auch Tesla Model Y zur Probe gefahren. Der Mach E hat mir super gefallen.

Letztendlich haben folgende Punkte dazu geführt, dass ich mir das Model Y bestellt habe:
- Wesentlich größerer Kofferraum (Frunk größer. Unter Ladeklappe im Kofferraum hinten ist noch viel Platz. Tief gehende Seitentaschen im Kofferraum
- Geringere Lieferzeit
- Supercharger-Netzwerk
- Keine Inspektionen
- Zuglast bei EHK höher
- Restwerte der Teslas sind traditionell gut
- Gute Verbrauch auch bei Dual Drive
- Optional kann man einen Dachgepäckträger montieren

Was mir nicht so gefällt:
- Ist ein Tesla. Möchte nicht mit den Tesla-Fanboys in einen Sack geworfen werden.
- Keine Rundumsicht-Darstellung (obwohl das der Tesla vermutlich auch könnte, wenn Tesla das per SW implementieren würde)
- Kein Tacho-Display
- Händler nicht um die Ecke
- Akku besteht nicht aus Modulen. Reparatur daher offiziell kaum möglich.

Aber letztendlich kam der Ausschlag für den Tesla.
ex_happyyaris
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#719000
Aw: Ford Mustang Mach-E 28.04.2022 20:30 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Ist ein Tesla. Möchte nicht mit den Tesla-Fanboys in einen Sack geworfen werden.
Da haben wir etwas gemeinsam - bei aller Sympathie für Idee, Konzept und die Autos.
Aber natürlich gehört das nicht hierher. Sorry für Off Topic; bitte zurück zum Ford Mustang Mach-E.

Grüße, Egon
Egon
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#719048
Aw: Ford Mustang Mach-E 29.04.2022 08:56 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Meine Frau und ich konnten einen ganzen Tag einen Kia EV6 RWD und einen Mustang Mach-E AWD fahren und an dem Tag mehrmals zwischen beiden Autos wechseln. Mit beiden Autos sind wir sowohl im Stop-and-Go Stadtverkehr als auch auf der Landstraße und Autobahn außerhalb Berlins unterwegs gewesen.

Den EV6 hatte ich einmal auf der Straße gesehen und bei der Jahresinspektion meines e-Niro beim Autohändler näher angeschaut. Hat mir gut bis sehr gut gefallen. Daneben stand aber ein roter Mustang Mach-E, in den habe ich mich quasi auf den 1. Blick verliebt. Hammer Design und nach den ersten Begutachtungen deutlich größerer Frunk (selbst im AWD-Modell), größerer Kofferraum, etwas höherer Einstieg, dadurch für mich besser zum Ein- und Aussteigen geeignet und eine steilere Frontscheibe, durch die ich eine bessere Sicht nach vorne hatte. Hinzu kam das große, zentrale Mitteldisplay, was ich auf Anhieb gut bedienen konnte sowie das IMHO höherwertigere Innenraumdesign, fand ich sehr stimmig und gelungen. Auch Android Auto Wireless wurde unterstützt, was wünscht man sich mehr?

Vor der Probefahrt hatte ich also einen ganz klaren Favoriten. Nach der Probefahrt war der Mustang raus, für uns sogar sehr deutlich.

- das Fahrwerk war in der Stadt bei unseren Straßen zu polterig, der EV6 glitt da erheblich weniger spürbar rüber
- die Geräuschdämmung schlechter als im EV6
- ein sanftes Anfahren selbst im Sanft-Modus kaum möglich (so gut wie kein Unterschied zwischen den Modi Sanft/Aktiv/Temperamentvoll zu bemerken, selbst in Sanft ein kleines bisschen zu weit das Strompedal getreten und bäm, macht man einen Satz über die Kreuzung)
- im One-Pedal-Modus gab es beim Losfahren einen leicht hör- und spürbaren Ruck, so als ob der e-Motor zuerst Strom bekommt und erst danach die Handbremse gelöst wird (das war im Stop-and-Go dermaßen störend, war tatsächlich einer meiner größten Kritikpunkte, da ich auf Auto-Hold bzw. den One-Pedal-Modus nicht verzichten will, was im Mustang übrigens hervorragend personalisierbar war, da findet wahrscheinlich wirklich jeder seine bevorzugten Einstellungen!)
- vorderer e-Motor immer zu hören, beim Anfahren als leicht mahlendes Geräusch, bei Geschwindigkeiten ab 50/60 km/h als hohes surrendes Pfeifen (leise aber wahrnehmbar und ja, das simulierte Motorgeräusch im Innenraum war ausgeschaltet!)
- keine Wärmepumpe (die Ineffizienz versucht er eben mit einen größeren Akku zu kompensieren), nicht einmal optional

Wie ich nach intensivier Recherche nun auch noch feststellen konnte: Die 77,4 kWh Batterie des EV6 AWD ist bei Kia die Brutto-Angabe, netto sind nur ca. 72,5 nutzbar. Bei einer Google-Suche findet man widersprüchliche Angaben, aber Kia Deutschland hat es bestätigt und bei einem Akku-Vergleich zwischen Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 war das Ergebnis eindeutig:

"Beim gestrigen Test-Event zum Kia EV6 in Saarlouis haben wir nachgefragt, ob es sich bei den angegebenen Akkukapazitäten um Netto- oder Brutto-Kapazitäten handelt. Laut Kia handelt es sich um Nennkapazitäten, die nutzbare Kapazität soll jeweils ein paar Prozentpunkte kleiner sein. Bei den Batteriegrößen von 58,0 kWh, 72,6 kWh und 77,4 kWh handelt es sich demnach um die Gesamtkapazitäten."

Quelle:
insideevs.de/news/540362/e-gmp-batteriegrossen-module-aufbau/
ev-database.de/pkw/1481/Kia-EV6-77-kWh-RWD

Angesichts dieser nur 72,5 nutzbaren Kapazität ist der EV6 in den beiden Konfigurationen mit dem großen Akku effizienter als der Mustang:

EV6 RWD - großer Akku (72,5 kWh): 528 km -> 7,28 km pro kWh
EV6 AWD - großer Akku (72,5 kWh): 506 km -> 6,98 km pro kWh

Mustang RWD - großer Akku (88 kWh): 610 km -> 6,93 km pro kWh
Mustang AWD - großer Akku (88 kWh): 540 km -> 6,14 km pro kWh

Der Mustang erkauft sich seine größere Reichweite durch seine erheblich größere Batterie mit 98,7 kWh Brutto, er ist eben einfach etwas schwerer und höher. Ob nun ca. 93,7% (EV6) oder "nur" ca. 92,2% (Mustang) der Bruttokapazität (zur Verlängerung der Lebensdauer der Batterie) genutzt werden dürfte in der Praxis vernachlässigbar sein, da man e-Autos eh nur selten bis 100% lädt.

Für meine Frau und mich (wir haben bei der Probefahrt beide mehrmals den Fahrersitzt gewechselt) war die Fahrt im EV6 spürbar komfortabler und entspannter, das hätten wir so vorher nicht erwartet. Hinzu kamen viele Details, die wirklich gut umgesetzt bzw. gelöst waren (z.B. kann man den Blickwinkel der 360° Kamera auf die hinteren Felgen richten, d.h. man kann Zentimetergenau einparken, ohne die Felgen zu zerkratzen; beim Blinken eine Einblendung der Kamera des Toten Winkels in die Tachoanzeige; ein sehr schönes HUD; usw.). Für mich war der erheblich kleinere Frunk im EV6-AWD-Modell sowie fehlendes Android Auto Wireless (kabelgebunden geht, zum Glück gibt es den hervorragend funktionierenden AAWireless-Adapter über Kickstarter, ich habe früh genug bestellt

Aus meiner Erfahrung mit dem e-Niro wusste ich, dass die App-Anbindung bei Kia in der Praxis einfach nur funktioniert. Im Winter vorheizen, im Sommer vorher kühlen, dutzende Male habe ich das benutzt. Beim Mustang scheint es erheblich öfters dazu zu kommen, dass das Auto schon wenige Minuten bis Stunden nach dem Abschließen in eine Art Tiefschlafmodus geht und nicht mehr von Außen per App erreichbar ist, also nix mit Vor-Klimatisieren. Keine Ahnung, wie oft das in der Praxis wirklich vorkommt und mit Sicherheit wird Ford das per Firmwareupdate lösen können, aber wenige sind von dem Problem leider nicht betroffen. Das würde mich schon nerven, dazu habe ich es beim e-Niro zu oft verwendet.
Fischer
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Letzte Änderung: 29.04.2022 09:07 von Fischer.
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#719053
Aw: Ford Mustang Mach-E 29.04.2022 09:30 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Wenn die Werte stimmen, dann sieht man, dass der Kia EV6 mehr Ladeverluste hat, als der Mustang. Da in den WLTP Verbrauchsangaben die Ladeverluste inkludiert sind und da gibt es keinen Kia EV6 der sparsamer ist als ein Mustang RWD ER.

Zur Geräuschdämmung kann ich nur sagen, dass der Mustang sehr sehr leise ist, was auch viele Youtuber bestätigen.

Ich weiß auch nicht mit wie viel Luftdruck dein Mustang unterwegs war?

Die Abstimmung zur Beschleunigung ist halt sportlich Mustang Like. Kann man mögen, muss man aber nicht.
Knuddel1987
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#719055
Aw: Ford Mustang Mach-E 29.04.2022 10:12 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Sowohl die Windgeräusche (Verwirbelungen) auf der Autobahn als auch das Motorengeräusch anderer Autos/LKW im Stand neben uns waren im EV6 einfach leiser, da ist der Reifendruck ja egal. Im Mustang hat die gesamte Frontscheibe Windgeräusche verursacht, beim EV6 war es nur ein leises säuseln von den Spiegeln und der A-Säule her.

Den Reifendruck haben wir bei beiden Autos vor der Probefahrt nicht geprüft. Im Boardmenü hatten wir bei beiden Modellen die aktuellen Angaben gefunden und mir sind keine auffälligen Abweichungen aufgefallen, aber wie hoch der wirklich war, weiß ich nicht mehr. Der Mustang war der Dienstwagen unseren Autohändlers, da wird der Luftdruck sicherlich gestimmt haben...

Die Abstimmung zur Beschleunigung habe ich im EV6 in den Modi Normal und Sport ebenfalls. In Normal kann man sanft beschleunigen, aber wenn man das Strompedal gleich ein wenig stärker drückt, haut der Kopf schon in den Nacken. Für die Landstraße mit häufigem Überholen wahrscheinlich ideal, für die Stadt schon fast zu viel. Den Sportmodus dagegen brauche ich wahrscheinlich in der Praxis (außer für Vorführfahrten?) nie, kaum das Strompedal angetippt und es gibt Nackenschläge

Es ist IMHO aber einfach besser, die Wahl zu haben und da ist Eco im EV6 gerade für die Stadt bei ständigem Stop-and-Go wesentlich angenehmer als der Sanft-Modus im Mustang, bei dem das nervige Knacken beim Anfahren dazu kam. Schnell kann der EV6 trotzdem, die Fahrleistungen nehmen sich zwischen beiden ja nichts.
Fischer
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#719076
Aw: Ford Mustang Mach-E 29.04.2022 13:11 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Reifendruck wäre halt interessant gewesen, bezüglich des Holperns, denn das kenne ich gar nicht, genauso wenig wie das Ruckartige anfahren/Knacken im OnePedal Modus, wenn man im Zahm Modus unterwegs ist. Bei Temperamentvoll ist das durchaus ein Problem, wenn man den Modus zum Rückwärts einparken als Beispiel wählt und etwas zu feste drauf drückt dann kann es sein, dass man gleich einen Anker hinterher geworfen bekommt, wenn was zu nah ran kommt

Es könnte sein, dass der Vorführer einer der ersten Modelle war, die Probleme mit Frontscheibe und Panorama Dach hatten und noch nicht getauscht wurde. Dafür gab es aber eine Rückrufaktion seitens Ford. Mein Fahrzeug ist davon nicht betroffen gewesen.
Knuddel1987
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#719078
Aw: Ford Mustang Mach-E 29.04.2022 13:32 - vor 5 Monaten, 1 Woche  
Der Vorführer wurde vor ca. 3 Monaten geliefert, ist also eher eins der aktuelleren Modelle. Aber die genaue Spezifikation kenne ich natürlich nicht, es gehört aber eher nicht zu den ersten Modellen, die ja noch aus dem letzten Jahr stammen.

Das spür- und hörbare Knacken beim Anfahren gab es nur, wenn man Auto-Hold oder One-pedal-Drive (was automatisch Auto-Hold einschließt) aktiviert hatte. Wie gesagt, es war nicht laut oder stark, aber eben *immer* vorhanden und auf Dauer nur noch nervig. So als ob die Bremsbacken nach einer Regenfahrt über Nacht ganz leicht an den Bremsscheiben angerostet sind und beim Losfahren erst gelöst werden müssen. Sobald Auto-Hold ausgeschaltet war und man mit der Fußbremse zum Stillstand gekommen ist (und beim Lösen der Fußbremse das Auto wieder zu kriechen anfing), war dieser kleine Knack/Ruck beim Losfahren zu 100% nicht vorhanden.

Das *mir* zu empfindliche Strompedal im Mustang auch im Sanft-Modus war von diesem Effekt nicht beeinflusst, das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge. Ja, in Sanft und Normal (Temperamentvoll habe ich nicht intensiv genug getestet) war (ohne Auto-Hold mit dem Knack-Problem) auch ein absolut ruckfreies, sanftes Losfahren möglich, aber die "Sensibilitätskurve" des Strompedals in beiden Modi mir einfach zu schnell (d.h. bereits mit einer kleinen Pedalbewegung) bei *gib alles was Du hast*.

Bei der Probefahrt hatte ich eine Ampel nicht beobachtet und wurde bei Grün vom Hintermann angehupt. Also habe ich in Sanft wohlgemerkt ein wenig mehr "Gas" gegeben und bin dermaßen über die Kreuzung geschossen, das war einfach nur peinlich. Im EV6 kann ich im sanftesten "Eco" Modus aus dem Stand auch das Strompedal bis zum Bodenblech durchdrücken und die Beschleunigung bleibt trotzdem sanft und gleichmäßig, ohne dass die Köpfe in den Nacken geschleudert werden (erstaunlicherweise bleiben trotzdem 90% aller Autos an der Ampel hinter einem irgendwie stehen). Erst im Normal-Modus haut der EV6 seine 325 PS raus, wenn man das Strompedal ca. 50% seines Weges zum Bodenblech bewegt hat, das lässt sich in der Praxis einfach angenehmer dosieren.
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#719830
Aw: Ford Mustang Mach-E 04.05.2022 12:32 - vor 5 Monaten  
Nach der Veränderung von 24 Monate /30.000km auf 24 Monate, egal wie viele Kilometer, was die Inspektionsintervalle betrifft, gibt es weitere Updates für das Fahrzeug OTA und auch papiertechnisch bezüglich der Anhängelast.

Diese wird für alle alten und neuen Modelle von 750kg auf 1000kg erhöht, egal ob Heckantrieb oder Allrad.

Dazu reduziert sich die Ladedauer von 80-90% SOC von 52 Minuten auf 15 Minuten.

Das Fahrwerk und das ESP wurden entsprechend durch OTA Updates auch verändert und reagieren jetzt anders.

www.golem.de/news/elektroauto-ford-musta...ler-2205-165063.html
Knuddel1987
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#726172
Aw: Ford Mustang Mach-E 16.06.2022 22:21 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Rückruf für den Ford Mustang Mach-E
Ford muss knapp 50.000 Exemplare seines Elektromodells Mustang Mach-E nachbessern, was etwa der Hälfte der gesamten Produktion des Modells entspricht. Der Hersteller hat zudem einen Verkaufsstopp für potenziell betroffene Fahrzeuge verhängt.

www.electrive.net/2022/06/16/rueckruf-fu...ford-mustang-mach-e/

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#734379
Aw: Ford Mustang Mach-E 24.08.2022 14:13 - vor 1 Monat, 1 Woche  
Mustang Mach-E beliebtes Fahrschulauto
Unsereins lernte das Autofahren ja noch mit Gangschaltung, mechanischer Feststellbremse und ohne Servolenkung. Heute ist Autofahren angesichts hunderter „Helferleins“ nicht mehr damit zu vergleichen. Mit den Elektroautos wird das Fahren nochmal leichter – vor allem für Fahranfänger. Deshalb nehmen immer mehr Fahrschulen in Europa auch Elektroautos in ihren Fuhrpark auf – der Ford Mustang Mach-E scheint da ein beliebtes Modell zu sein.

www.elektroauto-news.net/2022/mustang-ma...iebtes-fahrschulauto

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#736013
Aw: Ford Mustang Mach-E 06.09.2022 11:01 - vor 1 Monat  
Ford Mustang Mach-E: Serienumfang steigt, Preise auch
www.electrive.net/2022/09/06/ford-mustan...-steigt-preise-auch/

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