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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 18.08.2025 10:46 - vor 5 Monaten, 1 Woche
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Ich bin derzeit unsicher, welches Problem größer ist, sterben der heimischen Arten oder invasive Arten und deren Folgen.
Mehr Infektionen mit Chikungunya-Virus in Bayern
In Bayern ist die Zahl der Infektion mit dem Chikungunya-Virus deutlich gestiegen. Laut Gesundheitsministerium wurden heuer bereits 24 Fälle der tropischen Infektionskrankheit gemeldet. Im Vorjahreszeitraum waren es fünf.
www.br.de/nachrichten/bayern/mehr-infekt...us-in-bayern,Uu6dudm
Für die Asiatische Hornisse habe ich keinen aktuellen Link, meine aber, sie hätte sich inzwischen von Südwesten kommend bereits bis östlich von Hessen ausgebreitet. Die Folgen für die heimische Bienenpopulation sind noch kaum absehbar.
LG
Klaus
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KSR1
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 18.08.2025 11:44 - vor 5 Monaten, 1 Woche
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KSR1 schrieb:
Ich bin derzeit unsicher, welches Problem größer ist, sterben der heimischen Arten oder invasive Arten und deren Folgen.Es ist in gewisser Hinsicht ein und dasselbe Problem, wenn Ökosysteme durch eine zu große Temperaturänderung an ihre Grenzen stoßen und bei der notwendigen Änderung nicht mehr mitkommen.
Wenn invasive Arten durch Reisen etc. ihren Weg zu uns finden, ist es nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite zeigt sich darin, dass sich invasive Arten auf Grund der geänderten klimatischen Bedingungen bei uns immer wohler fühlen. Während die heimischen Arten eben wegen dieser geänderten Bedingungen ihren Überlebenskampf verlieren.
eppf
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 19.08.2025 04:33 - vor 5 Monaten, 1 Woche
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Immer weniger Insekten: "Situation sehr angespannt"
In Hessen schrumpfen die Insektenbestände weiter. Der Nabu warnt vor gravierenden Folgen für Natur und Landwirtschaft. Ursachen sind unter anderem intensive Landwirtschaft, Pestizide und der Klimawandel.
www.hessenschau.de/gesellschaft/immer-we...wund-hessen-100.html
LG
Klaus
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KSR1
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 26.09.2025 08:52 - vor 4 Monaten
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Kann man Wiesen insektenschonend mähen?
Wenn Landwirte ihre Wiesen mähen, geht das mit einem modernen Kreiselmähwerk am allerschnellsten. Nachteil: Insekten haben dabei schlechte Überlebenschancen. Besser wäre es, auf eine vermeintlich alte Mähtechnik mit Messerbalken zu setzen.
[...]
Drei Doppelmesser-Mähbalken nebeneinander mähen eine Wiese ähnlich schnell wie herkömmliche Scheiben-Mähwerke, etwas Übung vorausgesetzt.
www.br.de/nachrichten/bayern/kann-man-wi...onend-maehen,UxFYkAD
Wir hatten in meiner Kindheit eine Landwirtschaft mit Milchvieh im Nebenerwerb. Das Gras für das Heu wurde mit einem direkt am Deutz 30 06 montierten und davon angetriebenen Doppelmessermähbalken gemäht. Der war im Vergleich zum Vollerwerbsbetrieb recht klein, aber mit 2 Klingen wie mit einer Schere schneidend moderner, effizienter als die bei kleinen Betrieben noch verbreiteten Fingermähwerke. Ab aus meiner Erinnerung den 80ern setzten sich dann Kreiselmäher durch. Ich kann mich auch noch vom Traktor und in den Nachkriegsjahren zunächst von Kühen gezogenen Fingermähwerke erinnern. Nun, Papa hat vor dem einholen des Heus die Qualität beurteilt durch ansehen, anfassen und riechen. Das Gras ist mit Kreiselmäher gemäht etwas "vermatschter" und eher für Silofutter geeignet.
Wir hatten später, nach Aufgabe der Landwirtschaft, einen Einachsmäher mit Doppelklinge gekauft. Um das Gras zumindest teilweise auf Gartengrundstücken länger wachsen lassen und schonend mähen zu können im Vergleich zum Rasenmäher.
Sicher wurden im Vergleich zu früher Methoden verbessert. Aber was für die Natur, ob Pflanzen oder Insekten, gut ist, wußte man in vielen Fällen schon vor Jahrzehnten. Ich bin froh, daß man inzwischen Blühstreifen vorsieht, oder kleine Areale für bodenbrütende Vögel. Das man sich inzwischen Gedanken um im Gras liegende Rehkitze macht usw.. Ich hatte mal in der Jugend einen vertrockneten Fuß eines Rehs gefunden. Ich hatte es damals noch nicht ganz verstanden und das Teil in meinem Zimmer gelagert. Als quasi Trophäe. Wann kann man sowas schon mal so genau in Augenschein nehmen und anfassen? Gut, das man heutzutage viele Tiere schon vorab per Drohnen aufspüren und wegbringen kann.
LG
Klaus
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KSR1
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Letzte Änderung: 26.09.2025 08:58 von KSR1.Grund: Schreibfehler
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 04.10.2025 15:47 - vor 3 Monaten, 3 Wochen
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Heutiger Bericht aus der Volksstimme.
Stark gekürzt und abgeändert. Das Bild aus der Zeitung konnte ich nicht einbinden. Eigentumsrechte. 5 auf einem Streich.
Der mächtige Granitbrocken unterhalb des Brockens bietet die beste Gelegenheit zum Sonnenbaden. Vier junge Luchse schmiegen sich aneinander und genießen die ersten wärmenden Strahlen an diesem Herbsttag. Der Sohn des Brockenwirts hatte die Luchs-Kinder knapp zwei Stunden zuvor gar auf der Straße umher tollen gesehen. Von Scheu keine Spur, einzig die Mutter des Quartetts versteckte sich zunächst kurz unter den dichten Zweigen einer Brockenfichte. Den Brockenwirt war überrascht zudem, wie nah die ansonst scheuen Großkatzen dem Menschen inzwischen kommen. Der Sonnenfelsen des Luchs-Nachwuchses befindet sich nur wenige Meter von der Brockenstraße entfernt, und ein „Foto-Shooting“ hat die Tiere ebenso wenig gestört.
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Letzte Änderung: 04.10.2025 15:48 von harzbube.
Prius II Facl. 09.2006
Prius III Vorfl. 12.2009
Prius IV Vorfl. 05.2016
Meine Hybridvergangenheit anno 1956, damaliger Antrieb: Muskel-Benzin, Systemleistung 1,5 PS.
Damals, kein TÜV, keine ASU, keine ABE, kein Führerschein.
PRIUS fahn is wi wennze fliechst!
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 04.10.2025 19:26 - vor 3 Monaten, 3 Wochen
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Cool, danke Harzbube. Hier ein Bericht vom September dazu, wo noch von "mindestens 3 Jungtiere" die Rede ist: Südharz: Luchs-Nachwuchs durch Foto-Falle bestätigt. www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-t...-luchs-harz-100.html
Gestern hatte eine Schafstelze kurz auf einem Dach in der Nachbarschaft Pause gemacht.
Normalerweise sehe ich hier nur Bachstelzen. Ich schätze die Vögel beginnen den Weg nach Süden. So sehe ich hier den Sommer über nur Rauchschwalben und Mehlschwalben waren nur mal kurz für ein paar Tage zu beobachten.
Es dürfte für diese Vögel zumindest hier am Ort in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden sein oder zumindest wenig einladend, seit man die Obstwiesen zugunsten schätzungsweise 30 Wohnhäusern und einem kleinen "Einkaufszentrum" gerodet hat. Zudem wurden im Ort Grundstücke gerodet und gemäht. Zahlreiche Vogelarten, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe oder noch noch sporadisch beim Überflog des Ortes. Steinmarder habe ich zwar jedes Frühjahr gesehen, aber nicht mehr in der Anzahl und Frequenz wie vor 10 Jahren.
Alles hängt zusammen. Fällt eine Tier- oder Pflanzenart weg, hat das Auswirkungen auch eine ganze Kette an Tieren und Pflanzen. Fallen Lebensräume ganz weg, betrifft es alles was dort mal war. Sterile Gärten mit englischem Rasen und exotischen Sträuchern, die keinen Vorteil für heimische Arten bieten. In der Hinsicht nicht besser als Schottergärten. Spenden lediglich etwas Schatten im Sommer und wenn der kurze Rasen nicht verdorrt ist es etwas grün und vermutlich nicht so heiß wie Steine.
LG
Klaus
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KSR1
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Letzte Änderung: 04.10.2025 19:28 von KSR1.
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 04.10.2025 22:08 - vor 3 Monaten, 3 Wochen
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Insektenschonendes Mähen - nicht nur das Mähverfahren selbst spielt da eine Rolle sondern auch das was nach dem Mähen kommt: selbst wenn viele Insekten den (Schwaden-)Mäher überleben, spätestens wenn der Feldhäcksler über die Mähschwaden fährt zwecks Transport in den Transporter, war's das mit den Krabbeltieren.
Das wird u.a. für Silageherstellung so gemacht, aber auch bei Energiepflanzen (Mais).
Hier mal zur Illustration:
youtu.be/cDBpO5CJtMs?si=w3HMBXSaxZ82fMQG
youtu.be/2Adk_31IKQw?si=whaZBPH2bahQ6Zub
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Letzte Änderung: 04.10.2025 22:09 von Andi_K.
Prius+ BJ 2019
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 10.10.2025 17:47 - vor 3 Monaten, 2 Wochen
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autogasprius_berlin schrieb
Artenvielfalt? In der Nähe von Fischzuchtteichen? 
Ja.
Mücken, Mückenfresser u.V.m.. Wir haben im Westerwald kleine, private Fischteiche, Weiher bis zu "Talsperre" in Mini. Forellenzuchten brauchen fließend Wasser. Jeder kleine Teich trägt dazu bei, daß es feuchte Inseln am Ablauf gibt. Für Vögel sind sie Brutgebiete. Die ersten Silberreiher Habe ich an der Krombach Talsperre im WW gesehen. Diese sind inzwischen häufig auch in vorgenannten Feuchtgebieten bei Tischweihern gesehen. Ab und zu sogar ein Schwarzstorch. Und selbst wenn diese Gewässer nur als Relaisstationen für Zugvögel dienen, sie sind wertvoll, wie ich finde. Kürzlich wurde am Dreifelder Weiher ein Fischadler gesichtet und fotografiert.
Die Tage war bei uns ein Distelfink im Garten. Kein Lebensraum für eine Familie, aber für einen Snack hat es dicke gereicht.
LG
Klaus
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KSR1
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Letzte Änderung: 10.10.2025 17:50 von KSR1.
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 12.11.2025 08:21 - vor 2 Monaten, 2 Wochen
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Seltene Flussperlmuschel im Westerwald ausgestorben
Seit 2017 wurden keine Flussperlmuscheln mehr in der Nister gefunden. Das Umweltministerium geht deshalb davon aus, dass die seltene Art im Westerwald mittlerweile ausgestorben ist.
www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ko...usgestorben-100.html
LG
Klaus
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KSR1
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Aw: Doch nicht nur ein Gefühl: Insekten verschwinden.. 12.11.2025 08:53 - vor 2 Monaten, 2 Wochen
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Dafür etwas Neues entdeckt. Heute in der Volksstimme in geänderter Form. Das Bild ist geschützt.
Riesen-Wildbiene mit teuflischen Hörnern.
Neue Insektenart wurde nach der Netflix-Serie „Lucifer“ benannt.
Sie ist nicht so gefährlich wie Schlangen, Spinnen, Haie und andere gefürchtete Tiere in Australien, sieht aber zumindest gruselig aus: Im Bundesstaat Western Australia ist eine neue Wildbienen-Art mit teuflischen Hörnern entdeckt worden. Wie die Curtin University in Perth am Dienstag mitteilte, hat das außergewöhnliche Insekt den lateinischen Namen Megachile (Hackeriapis) lucifer erhalten.
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seit 07/20 ohne Autogas und ohne Prius unterwegs
Hybrid-Historie:
Yaris Style Selection White seit 07/20
Prius II, 03/07 bis 10/20, EXE, silber, ab km-Stand 42.000 auch auf LPG, hat immerhin 382.160 km gehalten
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